Osterfeuer

Alljährlich organisiert der Burschenverein Oberschweinbach das Osterfeuer und pflegt somit einen alten Brauch. Einige Zeit vor dem Ostersamstag werden die Gemeindebewohner darüber informiert. Viele nehmen die Gelegenheit gerne wahr und machen Holz- und Gartenabfälle abholbereit.

Die Bevölkerung unterstützt unsere Arbeit mit kleineren und grö├čeren Geldbeträgen oder einem guten "Stamperl" zur Stärkung. Das Aufwärmen von innen war bei zeitweise eiskalten Temperaturen wirklich nötig. Besonders in den letzten Jahren meinte es Petrus gar nicht gut mit uns...


Die Helfer nach getaner Arbeit - 1998

Aber nicht einmal "Sauwetter" konnte uns davon abhalten, das bereitgestellte Brennmaterial, wie jedes Jahr, einzusammeln. Anschlie├čend brauchte es schon einen Frontlader, um den "Jaudus" auf einen gro├čen Haufen zu schieben. Zu guter Letzt kommt es zur Krönung des Ganzen: Die Judaspuppe musste noch obendrauf gesetzt werden. Hierfür ist sowohl Muskelkraft, als auch Geschick gefordert. Der Judas hängt an einer Stange, die in den Haufen gerammt werden muss. Es kam schon mal zu einer brenzligen Situation, als die Stange zu schwer, und noch ein zweiter Anlauf nötig war. Aber dann sa├č das Brandopfer wo es hingehört - Ehrensache!

Bei Einbruch der Dunkelheit wird der Haufen mit geweihtem Feuer entfacht. Jetzt kommen Oberschweinbacher Bürger und Burschen zusammen, um das wärmende Feuer und die wohlverdiente "Halbe" zu genie├čen. Nach Abbrennen des Scheiterhaufens bekommen wir Burschen in der Wirtschaft Freibier und die traditionellen Rühreier als Belohnung für die getane Arbeit. Manch' einen zieht es anschlie├čend noch zum Oarbettl'n...


Abbrennen des Osterfeuers